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Pflege von Schnittblumen: Grundlagen und Tipps

Pflege von Schnittblumen

Schnittblumen sind seit jeher ein Kassenschlager, bieten sie doch herrlich viele Möglichkeiten, um Gerbera, Tulpen und Co. dekorativ in Szene zu setzen. Dabei sind es neben Gestecken und anderen floralen Deko-Ideen vor allem Schnittblumensträuße, die uns ins Schwärmen geraten lassen. Schließlich beflügeln sie nicht nur das Wohlfühlambiente daheim, sondern kommen auch als Geschenk stets gut an. Doch so ein hübscher Strauß mit Schnittblumen will auch gepflegt werden. Sonst ist die florale Pracht schneller verwelkt, als einem lieb ist. Worauf Sie achten sollten, damit der Blütenzauber möglichst lange währt, verraten wir Ihnen in unserem 1x1 der Schnittblumenpflege.

Das 1x1 der Schnittblumenpflege

Vermutlich können Sie es kaum erwarten, Ihren Strauß mit Schnittblumen auszupacken und aufzustellen, um sich an diesem herrlichen Blütentraum zu erfreuen. Dementsprechend landen die Blumensträuße nach dem Kauf meist direkt in der Vase und wandern auf Fensterbank, Regal oder Tisch. Allerdings sollten Sie Ihren Dekoeifer ein klein wenig zügeln. Denn obwohl eine 7-Tage-Frischegarantie bei uns stets inklusive ist, lohnt es sich einige Pflegetipps für Schnittblumen zu beherzigen. So bleiben Sträuße im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter länger frisch und strahlend schön. 

Der richtige Anschnitt

Das Anschneiden der Stielenden gehört bei der Pflege von Schnittblumen zum absoluten Pflichtprogramm. Bevor Sie also zur Vase greifen und den Strauß hineinstellen, müssen zuerst die Blumen angeschnitten werden – am besten mit einem scharfen Messer. Eine Schere eignet sich hingegen weniger gut, da sie die Stielenden einquetscht, woraufhin die Blumen das Wasser nicht mehr richtig aufnehmen können.

Und es gibt noch mehr zu beachten, denn Schnitt ist nicht gleich Schnitt. Eine einfache Faustregel hilft jedoch dabei, alles richtig zu machen: Blumen mit weichem Stängel, wie beispielsweise Tulpen oder Gerbera, werden gerade angeschnitten. Sind die Blumenstiele hart bzw. verholzt, sollte der Anschnitt schräg ausfallen. Demnach sind Rosen, Flieder und Hortensien stets mit schräger Kante abzuschneiden. Das gilt übrigens auch für Zweige von Bäumen und Sträuchern.

Das Ende der Holzhammermethode: Was es früher noch üblich das Stielende von Ästen und Zweigen mit einem Hammer flach zu klopfen und danach anzuschneiden, wird diese Methode inzwischen immer seltener angewendet. Stattdessen setzt man genauso wie bei Rosen und allen anderen Blumen mit verholzten Stängeln auf einen schrägen Anschnitt.

 

 Schnittblumen anschneiden

Sauber und rein,– so sollte es für Schnittblumen sein

Schnittblumen entpuppen sich in puncto Sauberkeit als regelrechte Sensibelchen, denn schon ein paar wenige bzw. kleine Verunreinigungen genügen, um den Blütenzauber (schneller) welk werden zu lassen. Klar also, dass Schnittblumen sich nur in sauberen Vasen, gefüllt mit frischem, klarem Wasser so richtig wohl fühlen. Möchten Sie sich möglichst lange an Ihrem Schnittblumenstrauß erfreuen, sollten Sie dementsprechend die Vase gründlich reinigen und von sämtlichen Verschmutzungen und Rückständen befreien. Ist alles blitzblank geputzt, können Sie die Vase schließlich mit frischem Leitungswasser füllen. Dieses sollte vorzugsweise lauwarm und kalkarm sein – so mögen es Schnittblumen am liebsten.

Das Wasser aus Ihren Leitungen ist sehr kalkhaltig? Kein Grund zum Verzweifeln, denn auch hierfür haben wir einen Tipp parat: Einfach ein paar Spritzer Essig oder Zitronensaft hinzugeben und schon hat die Wasserqualität ein gutes Level für Schnittblumen erreicht.

Doch das allein genügt noch nicht. Denn genauso wie bei der Vase ist auch beim Wasser Sauberkeit das A und O, um die Haltbarkeit von Schnittblumen zu optimieren. Für eine gelungene Schnittblumenpflege sollte der Strauß also stets in frischem, reinem Wasser stehen. Daher gilt: Wechseln Sie das Wasser regelmäßig – am besten alle ein bis zwei Tage.

Ebenso wichtig für eine gute Wasserqualität: Ausschließlich die Stängel, nicht aber Blätter oder Blüten ins Wasser tauchen. Der Grund: Diese Pflanzenteile fangen bei übermäßig langem Wasserkontakt an zu faulen, wodurch schließlich die Wasserqualität und damit die Haltbarkeit der Schnittblumen verschlechtert wird.

Schnittblumen anschneiden

Für mehr Flower Power: Frischhaltemittel für Schnittblumen  

Sie möchten die Pflege Ihrer Schnittblumen perfekt machen und der natürlichen Flower Power etwas nachhelfen? Nichts leichter als das: Reichern Sie das Blumenwasser einfach mit einem Frischhaltemittel an. Hiermit liefern Sie den Schnittblumen nicht nur ein Nährstoffplus, sondern beugen zudem noch effektiv der Entstehung von Bakterien vor. Vor allem im Sommer sollten Sie auf die Zugabe dieses vitalisierenden Extras nicht verzichten. Wenn Sie bei uns Blumen online bestellen, schicken wir Ihnen immer die passende Vitalnahrung für die Pflanzen mit.

Lieblingsplatz von Schnittblumen

Genauso entscheidend wie Sauberkeit, Anschnitt und Nährstoffversorgung ist der Standort der Schnittblumen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Rosen, Nelken, oder Tulpen – alle Schnittblumen bevorzugen ein schattiges Plätzchen. Und das hat seinen Grund: Sind Schnittblumen der prallen Sonne ausgesetzt, verdunsten mehr Wasser als sie über die Stängel aufnehmen können. Die Folge: Sie verwelken schneller. Doch nicht nur übermäßig viel Sonne, auch Zugluft mögen Schnittblumen gar nicht gern. Daher sollten Schnittblumensträuße idealerweise schattig, windgeschützt und leicht kühl stehen.

No-Go: Reifes Obst und Schnittblumen Bei der Suche nach einem geeigneten Plätzchen für Ihren Schnittblumenstrauß sollten Sie eins stets im Hinterkopf behalten: Reifes Obst und Schnittblumen vertragen sich nicht und sollten daher keinesfalls zu nah beieinanderstehen. Der Grund: Obst dünstet Ethylen (auch Ethen genannt) aus, durch das der Reifungsprozess vorangetrieben wird – auch bei Blumen. Anders gesagt: Steht der Strauß zu nah an der Obstschale, kann dies dazu führen, dass die Blumen schnell(er) verwelken. Eine Deko aus Obst und Schnittblumen ist demnach nicht unbedingt empfehlenswert.

 

Alles in allem lässt sich die Pflege von Schnittblumen auf vier Grundregeln herunterbrechen: Ein fachgerechter Anschnitt, eine saubere Wasserquelle, ein schattigen Standort und ggf. ein kleines Nährstoff-Extra. Mehr braucht es nicht, damit Schnittblumensträuße lange frisch bleiben. Beherzigen Sie also unsere Tipps und investieren Sie etwas Zeit in die Schnittblumenpflege. Ob Sommersträuße wie „Morgenröte“ und „Sonnenschein“ oder Klassiker wie „Verlockung“ – alle Blumen werden Ihnen die tolle Pflege danken und sich von ihrer allerschönsten Seite präsentieren.

 
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